Über mich
Aufgewachsen in verschiedenen Kulturen, durfte ich früh unterschiedliche Lebensweisen, Traditionen und Formen des Miteinanders kennenlernen. Diese Erfahrungen haben mich gelehrt, dass es viele Wege gibt, das Leben zu betrachten und zu gestalten – und dass keine Perspektive die einzig wahre ist. Diese Offenheit und Wertschätzung für die Vielfalt des Menschen bilden bis heute die Grundlage meiner Arbeit als Doula.
Durch meine malaysisch-indischen Wurzeln entwickelte sich schon früh eine tiefe Verbindung zu den Kulturen und Traditionen Südasiens. Aus diesem Interesse heraus studierte ich Indologie an der LMU München und tauchte dabei tiefer in die Sprachen, Religionen und Philosophien Indiens ein. In dieser Zeit begegnete mir auch Yoga, das seit 2012 ein fester Bestandteil meines Lebens ist. Meine eigene Praxis und die Auseinandersetzung mit der Yoga-Philosophie prägen bis heute meine Arbeit und meine Sicht auf Körper, Geist und Bewusstsein.
2018 absolvierte ich parallel zu meiner Tätigkeit am Lehrstuhl für Religionswissenschaft die Weiterbildung zur GfG-Doula®. Seitdem begleite ich Frauen und Familien mit großer Freude und Hingabe durch Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit ihrem Kind – immer mit Blick auf ihre individuelle Geschichte und ihre eigenen Bedürfnisse.
Meine Faszination für den weiblichen Körper und seine natürlichen Prozesse vertiefte ich durch die Ausbildung zur Heilpraktikerin sowie Weiterbildungen in Frauen- und Pflanzenheilkunde. Während meiner eigenen Schwangerschaft durfte ich die besondere Tiefe dieser Lebensphase selbst erfahren und entwickelte ein noch stärkeres Bewusstsein für die körperlichen, emotionalen und gesellschaftlichen Dimensionen des Mutterwerdens.
All diese Erfahrungen – meine kulturellen Wurzeln, Yoga, mein Wissen über den Körper und meine eigene Mutterschaft – fließen in meine Arbeit ein und formen die Art, wie ich Frauen heute begleite.
Der Name Doulamala verbindet „Doula“ mit „Mala“, der Sanskrit-Bezeichnung für eine Gebetskette. Die einzelnen Perlen einer Mala sind miteinander verbunden – für mich ein Symbol für die sichtbare und unsichtbare Verbindung unter Frauen, für geteiltes Wissen, Erfahrungen und gegenseitige Unterstützung.

